28.01.2026 - 5 Austausch zum Thema Wirtschaftsförderung/Stärku...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Mi., 28.01.2026
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- ordentliche Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die Ausschussvorsitzende führt in die Thematik ein und begrüßt den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, Herrn Martin Kopp.
Herr Kopp referiert zum Thema „Gewerbeflächenvermarktung“ in Mecklenburg-Vorpommern im Allgemeinen und im Landkreis Nordwestmecklenburg im Speziellen.
Des Weiteren schätzt er die Ansiedlungspotentiale für das Gewerbegebiet der Stadt Klütz ein.
Der Vortrag von Herrn Kopp befindet sich in Anlage zu diesem Protokoll.
Während des Referates steigen die Ausschussmitglieder und Gäste in die Diskussion ein.
Herr Kopp empfiehlt die Durchführung eines Interessenbekundungsverfahren um zu eruieren, welche Bedarfe an Gewerbeflächen es für Klütz gibt. Des Weiteren wäre es ggf. hilfreich, bestehende Unternehmen aus der Region anzusprechen, ob sie ggf. geplante Erweiterungen im Gewerbegebiet Klütz machen wollen.
Auch die Visualisierung des Gewerbegebietes, z. B. Aufnahme durch Drohnenflug, hilft bei der Vermarktungstaktik. Das Gewerbegebiet sollte auf der Internetseite der Stadt aktiv beworben werden.
Es sollte durch das Amt geklärt werden, wenn > 51% der Flächen an Betriebe, die auf der Positivliste des Landes enthalten sind, vergeben werden, ob es dann die kompletten Fördermittel gibt (100%).
Weiterhin ist aufgefallen, dass die Grundflächenzahl im Bebauungsplan mit 0,5-0,6 sehr gering ist. Der Standard liegt bei ca. 0,8. Hier ist durch das Amt zu prüfen, welche Gründe es ggf. für diese niedrige Grundflächenzahl gibt. (Thema Bauausschuss)
Die Ausschussvorsitzende bedankt sich bei Herrn Kopp für seine Ausführung und konstatiert, dass neben der Entwicklung des Gewerbegebietes auch das Thema „Innenstadtbelebung“ in den Fokus gerückt werden muss.
Herr Kopp betont, dass er kein Experte für dieses Thema ist, berichtet aber von gelungenen Aktionen in der Stadt Grevesmühlen, wobei hier auch das Problem besteht, dass die Händler keine Nachfolger finden.
Einzelhandel hat es generell in Innenstädten schwer. Man sollte die Innenstadt nicht nur vom Handel her denken, sondern von der Aufenthaltsqualität. Eine Anregung wären Angebote für ältere Interessenten, wie z. B. Hörgeräte etc..
Des Weiteren sollte ggf. die Innenstadt nicht so eng gedacht werden, z. B. mit dem Schmetterlingspark etc..
Es fehlen Cafés, z. B. wäre eine Variante durch ehrenamtliches Engagement ein „Kommunikationscafé“ zu betreiben.
Ein gutes Veranstaltungsmanagement hat sich als ein wichtiger Baustein herauskristallisiert.
Frau Stöckmann führt an, dass die Stadt Klütz bereits schon auf ein gutes Veranstaltungsmanagement zurückgreifen kann.
Es erfolgt eine rege Diskussion.
Die Ausschussvorsitzende bedankt sich bei Herrn Kopp für seine Analyse und Ausführungen und verabschiedet sich im Namen aller von ihm.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2,6 MB
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